BIO
José Luis Perdigón ist ein kanarischer (Spanien) Komponist und Performer mit Wohnsitz in Berlin. Seine Arbeit befasst sich mit der expressiven Dimension zeitlicher Strukturen sowie mit den visuell-räumlichen Konnotationen von Klangfarbe und setzt dabei häufig ungewöhnliche Klangobjekte ein. Er untersucht auditive und musikalische Imagination – insbesondere freiwillige und unwillkürliche musikalische Imagination (VMI / INMI) – sowie visuelle Imagination und sucht nach Erfahrungen, in denen Wahrnehmung und Vorstellungskraft koexistieren und sich überlagern.
Seine Musik wurde von Solist:innen, Ensembles und Orchestern wie Ninon Hannecart-Ségal, Neue Vocalsolisten, PHACE, Trio Abstrakt, Kebyart Quartet, Schallfeld Ensemble, Trio Catch, Ensemble Ascolta, Trio Accanto, Vertixe Sonora, Plural Ensemble und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt in Auftrag gegeben und aufgeführt. Er nahm an Festivals wie Impuls (Graz), Musik der Jahrhunderte (Stuttgart), den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, dem Mixtur Festival sowie dem Internationalen Musikfestival der Kanarischen Inseln teil.
Er ist Mitbegründer, Komponist und Performer von Kollektiv Unruhe, einem in Berlin ansässigen Kollektiv von Komponist:innen und Performer:innen, das sich der zeitgenössischen künstlerischen Produktion widmet.